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Rimpar unterstützt den „Mainfränkischen Aufruf“ |
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Ortsgruppe der “Bürger und Kommunen gegen die B 26n“ ruft zur online-Zeichnung auf
Als die sog. Südvariante der geplanten Autobahnwestumgehung (B 26n) im vergangenen Jahr immer konkreter diskutiert wurde, formierte sich auch in Rimpar, Güntersleben und Veitshöchheim deutlicher Widerstand. Die Gemeinden und viele Bürger traten der Bürgerinitiative gegen die B 26n bei.
Im Februar nun legte die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) aber doch den Mittelkorridor (Arnstein – Karlstadt – Hettstadt) für die weiteren Planungen fest.
Diese „vorläufige Entwarnung“ lässt zwar manchen Rimparer jetzt ruhiger schlafen, dennoch betonen die Rimparer Autobahn-Gegner: Die Pläne zur B 26n werden dadurch nicht sinnvoller, und sie bleiben genauso schädlich für Mensch und Natur in der Region.
Rimpar unterstützt den Mainfänkischen Aufruf v.l.n.r. Martin Heilig, Dominik Zylla,Matthias Zorn, Helmut Keidel,Gerhard Fischer, Burkard Losert
Die Ortsgruppe der Bürgerinitiative gegen die B 26n startete jetzt Aktionen, um die Solidarität mit den weiterhin massiv betroffenen Gemeinden des Mittelkorridors zu bekunden: Plakate an den Rimparer Ortseingängen fordern den Erhalt der Lebensqualität in Mainfranken und den Stopp der B 26n.
Unterstützt durch die Vorsitzenden der „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung B 26n“, Matthias Zorn und Martin Heilig, sowie durch den Ersten Bürgermeister von Rimpar, Burkard Losert, wurden nun die neuen Plakate der Öffentlichkeit präsentiert.
Losert: „Wir werben dafür, die seit März laufende Unterschriftenaktion ´Mainfränkischer Aufruf´ zu unterstützen.“ Diese setzt sich für eine Verkehrspolitik ohne Verlierer ein und kann noch bis Herbst 2010 online gezeichnet werden.
Dominik Zylla von der Ortsgruppe Rimpar: „Die Politik benötigt ein klares Signal, dass dieses wirkungslose Straßenbauprojekt in der Region nicht erwünscht ist. Mainfranken braucht keine neue Transitstrecke, die die Anwohner belastet, die Region zerschneidet und unnötig viel Natur und Ackerflächen verbraucht.“
Zorn: „Wir unterstützen statt dessen den maßvollen Ausbau des bestehenden Straßennetzes, um Ortsdurchfahrten zu entlasten und die Regionalentwicklung zu stärken. Von der jetzt geplanten B 26n hat weder die ländliche Region etwas, noch kann Würzburg auf die zu Recht ersehnte Entlastung ihrer Ringstraßen hoffen." |
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