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Bürgerbegehren mit 1566 Unterschriften an Bürgermeister übergeben |
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Die Vertreter der Ortsgruppe der Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung
Würzburg, B26n e.V. überreichten den Bürgermeister von Karlstadt, Herrn Dr.
Kruck 1566 Unterschriften für das Bürgerbegehren "Für den Erhalt unserer
Heimat - Gegen den Bau der B26n".
Die Abstimmung über das Begehren wird voraussichtlich am 19. September 2010
durchgeführt.
"Das ist gelebte Demokratie" sagte Herr Armin Beck bei der Übergabe der
Unterschriften. Erwin Scheiner betonte: "Die Unterschriften sind großteils
nicht durch systematische Sammlungen zusammen gekommen, sondern vor allem
auch auf den Infoständen der BI, das zeige wie wichtig den Bürgern diese
Thema inzwischen ist."
Auch aus den Ortsteilen sei ein große Zahl von
Unterschriften zum Begehren eingegangen. Allen voran aus Heßlar und
Laudenbach, jedoch auch aus straßenfernen Ortsteilen wie Karlburg und
Rohrbach. Die Erfahrungen aus den Gesprächen an den Infoständen, zeige
jedoch auch welch ein großer Informationsbedarf in der Bevölkerung noch
herrsche.
Katharina Vautrin-Hofmann überreichte dem Bürgermeister auch noch einen
Auszug der Karte aus der UVS des Straßenbauamtes mit dem Titel 'Schutzgut
Mensch'. Dieses Schutzgut wird immer wieder in den Stellungnahmen der
Verwaltung besonders betont. Jedoch sind anscheinend, die tatsächlichen
Auswirkungen auf das Schutzgut Mensch in Karlstadt nicht bekannt.
Der Bürgermeister geht davon aus, dass dem Bürgerbegehren, durch den
Stadtrat ein Ratsbegehren entgegengesetzt wird. So wird formal in der
nächsten Stadtratssitzung am 22. Juni über das Bürgerbegehren im Stadtrat
abgestimmt. Die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens sie ja nicht strittig, da
die Formulierung vorab mit dem Landratsamt abgestimmt sei.
Erwin Scheiner bat den Bürgermeister, bei allen gegensätzlichen Meinungen,
bei allen Beteiligten darauf hinzuwirken, eine faire und sachliche
Diskussion zu dem Thema B26n zu führen. |
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