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Stadtrat stimmt gegen Empfehlung der Bürgerversammlung |
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Trotz tosenden Beifall nach der Rede von Armin Beck stimmt der Stadtrat von Karlstadt mit 15 zu 4 Stimmen gegen die Empfehlung der Bürgerversammlung. Wir werden weiterhin Unterschriften für das Bürgerbegehren sammeln, auch wenn wir die notwendige Anzahl schon erreicht haben, soll jeder Bürger die Möglichkeit haben, sich schon jetzt gegen die Planungen zur B26n auszusprechen.
Vor der Stadtratssitzung haben sich 200 Demonstranten vor dem Rathaus versammelt um unserm Anliegen nochmals Nachdruck zu erteilen. Die Sitzung haben dann 350 Bürger mit großem Interesse verfolgt. Der 15 Minuten lange Vortrag von Armin Beck wurde mit einem lauten und lang anhaltenden Beifall bedacht, obwohl der Bürgermeister Herr Kruck vor der Sitzung eindringlich eingefordert hat, dass sich die Bürger in der Versammlung nicht äußern dürfen.
Die Ausführungen waren klar, sachlich und argumentativ gut fundiert. Er hat die Bürgerinnen und Bürger und unseren Verein sehr gut vertreten.
Für viele Bürger und auch Stadträte war die Karte 'Schutzgut Mensch', des Straßenbauamtes aus den Planungsunterlagen der B26n, überraschend. Diese ist bisher in der Öffentlichkeit noch nicht explizit gezeigt worden. Hier sind die Lärmauswirkungen der B26n auf das Stadtgebiet deutlich sichtbar. Diese Lärmwirkungen betreffen fast das ganze Stadtgebiet.
Die Initiative Pro B26n war auch eingeladen, einen 15 minütigen Vortrag zu halten, hat aber keine Antwort auf die Einladung der Stadt Karlstadt gegeben. In der Sitzung hat sich dann Herr Manfred Goldkuhle als Stadtrat und Vertreter der Pro-Initiative geäußert. Es kamen keine neuen Argumente von ihm.
Das Ergebnis der Abstimmung war insofern überraschend, als dass Herr Edgar Ehrenfels, von der Fraktion der Freien Wähler, für unseren Antrag gestimmt hat. Er begründete nach der Abstimmung auch sein Votum unter andrem damit, dass er Schaden von den Bürgern und der Stadt Karlstadt fernhalten will. |
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