|
BI startet Bürgerbegehren gegen die B26n in Karlstadt |
|
Bürgerbegehren: "Für den Erhalt unserer Heimat - Gegen den Bau der B26n"
Die geplante B26n wird Karlstadt weitaus mehr schaden als nutzen - egal in welcher Variante. Auf der B26n würden täglich etwa 40.000 Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe an Karlstadt und seinen Stadtteilen vorbeifahren. Besonders Laudenbach, Heßlar sowie viele Neubaugebiete würden erheblich durch Lärm, Abgase und Landschaftszerschneidung geschädigt. Diese Nachteile sind sicher, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen mehr als fraglich. Der weitaus größte Teil des Verkehrs wäre zusätzlicher Transitverkehr. Unsere Region braucht zeitnahe, sinnvollere Verkehrslösungen. Der Zubringer direkt hinter dem Saupurzel würde wertvollste Naherholungs- und Naturschutzgebiete zerstören.
Es ist der Wunsch der Bevölkerung bei dieser so wichtigen Frage für unsere Stadt mit zu bestimmen. Wir sehen die Gefahr, dass die Mehrheit der Stadtratsmitglieder in dieser Frage nicht den Willen der Bevölkerung repräsentiert.
Die bayerische Verfassung hat dazu das Bürgerbegehren vorgesehen. Ca. 10% der wahlberechtigten Bürger von Karlstadt und den Stadtteilen, müssen das Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift unterstützen. Danach kommt es innerhalb von 3 Monaten zu einer Abstimmung ähnlich wie bei anderen Wahlen auch. Das Ergebnis ersetzt einen Stadtratsbeschluss und ist für die Stadt Karlstadt dann bindend.
Einfach war die Entscheidung für uns nicht. Aber wir sehen keine andere Möglichkeit um Schaden für die Zukunft unserer Stadt abzuwenden.
Ab sofort können Unterschriften für die Durchführung des Bürgerbegehrens geleistet werden. Wir werden in den nächsten Wochen in Karlstadt bei vielen Anlässen präsent sein.
Der Text des Bürgerbegehrens:
Bürgerbegehren
"Für den Erhalt unserer Heimat - Gegen den Bau der B26n"
Mit meiner Unterschrift beantrage ich gemäß Artikel 18a der Bayerischen Gemeindeordnung die Durchführung eines Bürgerentscheids zu folgender Frage:
Sind Sie dafür, dass die Stadt Karlstadt im Raumordnungsverfahren den Bau der B26n ablehnt
und
alle zulässigen rechtlichten Möglichkeiten ausschöpft, um den Bau der B26n auf ihrem Hoheitsbereich zu verhindern?
Begründung:
Die geplante B26n wird Karlstadt weitaus mehr schaden als nutzen - egal in welcher Variante. Auf der B26n würden täglich etwa 40.000 Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe an Karlstadt und seinen Stadtteilen vorbeifahren. Besonders Laudenbach, Heßlar sowie viele Neubaugebiete würden erheblich durch Lärm, Abgase und Landschaftszerschneidung geschädigt. Diese Nachteile sind sicher, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen mehr als fraglich.
Der weitaus größte Teil des Verkehrs wäre zusätzlicher Transitverkehr. Unsere Region braucht zeitnahe, sinnvollere Verkehrslösungen. Der Zubringer direkt hinter dem Saupurzel würde wertvollste Naherholungs- und Naturschutzgebiete zerstören. Die zu erwartende Bauunterbrechung (Bauende?) bei Karlstadt kann nur zum Verkehrschaos führen. Für den Verlust unserer Lebensqualität sollen wir Steuerzahler auch noch 500 Millionen Euro zahlen ? ! |
|