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Das Bündnis gegen die B 26n wird immer breiter E-Mail

Anfang diesen Jahres sind der ödp-Kreisverband Würzburg Stadt, der Kreisverband Würzburg/Main-Spessart/Kitzingen der LINKEN und der Kreisverband Main-Spessart von Bündnis 90/DIE GRÜNEN beigetreten, teilt Vorsitzender Matthias Zorn (Hettstadt) mit.

Somit seien im Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V. inzwischen 29 Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel Jagdgenossenschaften, Untergliederungen des Bund Naturschutz und der Parteien aus den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart sowie der Stadt Würzburg als Mitglieder vertreten. Außerdem seien inzwischen 20 Kommunen beigetreten und weitere zwei erwägen den Beitritt.

Die Zahl der Einzelmitglieder ist seit der Jahreswende erneut von 2000 auf rund 2150 Mitglieder angestiegen. Zorn rechnet damit, dass nach der Vorstellung der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) am 23. Februar in Würzburg und am 24. Februar in Karlstadt ein erneuter Zustrom ausgelöst wird. Zorn „Das Ergebnis kann in der hochsensiblen unterfränkischen Landschaft mit ihrer dichten Besiedelung gar nicht so ausfallen, dass es eine hinnehmbare Trassenführung gibt.“ Zudem sei der Untersuchungszeitraum von nur einer Vegetationsperiode viel zu kurz, um Flora und Fauna angemessen zu erfassen.

Hier liege ein großer Schwachpunkt der Studie. Selbst wenn in Karlstadt die Tunnelvariante als umweltverträglichste Lösung mit dem geringsten Raumwiderstand im Ergebnis herauskomme, seinen alle anderen Siedlungsgebiete wie zum Beispiel Laudenbach und Heßlar nach wie vor unerträglich hoch belastet. Zudem werde erst im Raumordnungsverfahren die exakte Linienführung ermittelt. Auch seien erst in diesem Folgeverfahren die Kosten für den Bau und den Unterhalt der Autobahn relevant. Denn die UVS beurteile die Trassenführung nur nach dem Raumwiderstand.
 
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