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Karlstadter Autobahngegner organisieren Bustransfer zur Bürgerversammlung zur Westumgehung Würzburg (B26n) in Gambach

Die Ortsgruppe Karlstadt der Bürgerinitiative Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. ruft die Bevölkerung Karlstadts und der Ortsteile auf, an der Bürgerversammlung am 23.11.2009 um 19:30 Uhr in der Musikhalle in Gambach teilzunehmen.

Die Bürgerinitiative hat einen Bustransfer organisiert um allen Bürger Karlstadts die Möglichkeit zu geben, an der Bürgerversammlung für Karlstadt in Gambach teilzunehmen. Die Abfahrt des Busses ist jeweils um 18:15 und 18:45 Uhr am Bahnhof in Karlstadt. Rückfahrt ist nach Ende der Veranstaltung.

Die Fahrt wurde von der Bürgerinitiative organisiert, weil es nicht möglich ist die Halle in Gambach zu dieser Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und auch wieder nach Hause zu gelangen. Ein Mitglied der Bürgerinitiative wird während der Fahrt für Fragen rund um die Veranstaltung zur Verfügung stehen. Wir freuen uns auf Ihr Komme

Zu der Bürgerversammlung zum Thema Westumgehung B26n lädt der 1. Bürgermeister im Namen der Stadt Karlstadt alle Bürger. Die Bürgerversammlung findet auf Antrag der Bürgerinitiative statt, die hierzu einen Antrag mit 643 Unterschriften von Bürgern aus Karlstadt und den Ortsteilen bei der Stadtverwaltung eingereicht hat.

"Durch die Bürgerversammlung haben die Karlstadter Bürger nunmehr die Möglichkeit zu Information durch die Verwaltung und einer direkten Mitsprache in der Debatte um die Auswirkungen der Westumgehung Würzburg (B26n) auf Karlstadt. Die konkreten Auswirkungen der Autobahn auf Karlstadt müssten dargestellt werden" so Scheiner, der Sprecher der Bürgerinitiative.

Katharina Vautrin-Hofmann, Mitinitiatorin der Bürgerversammlung betonte, dass gerade auch die nicht direkt von der Autobahn ausgehenden Folgen von der Stadtverwaltung offen gelegt werden müssten. So werde Beispielsweise ein Zubringer um den Saupurzel herum zur Eußenheimer Straße / Karolingerbrücke die Naherholungsgebiete um den Saupurzel zerstören und Wohngebiete wie das neue Baugebiet an der Eußenheimer Straße einer massiven Verkehrsbelastung aussetzen.

"Die Stadtverwaltung wird, bei einer ehrlichen Beantwortung der Fragen der Büger einräumen müssen, dass der Bau der Westumgehung Würzburg (B26n) eine nicht hinnehmbare Beeinträchtigung der Lebensqualität in Karlstadt und den betroffenen Ortsteilen, insbesondere in Heßlar, Stetten und Laudenbach mit sich bringen wird. Diesmal wird es nicht möglich sein, dass eine Mehrheit des Stadtrates mit der Behauptung, die Argumente seinen bekannt und ausgetauscht, der Auseinandersetzung mit den Bürgern entzieht," betont Armin Beck, Sprecher der Bürgerinitiative.

Die Bürgerinitiative setzt daher darauf, dass viele Bürger Karlstadts und der Ortsteile zur Bürgerversammlung erscheinen, ihre Fragen stellen und so erkennen, welche massiv negativen Folgen des Baus der Westumgehung Würzburg (B26n) für Karlstadt hat.
 
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