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Karlstadter Autobahngegner simulieren am Samstag Autobahnlärm |
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Das Treffen der Aktiven der Ortsgruppe Karlstadt der Bürgerinitiative Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. stand ganz im Zeichen der Vorbereitung der Lärmsimulation am Samstag, den 07.11.2009. Wie bereits mehrfach berichtet werden die Autobahngegner in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr versuchen die Lärmbelästigung Karlstadts durch die geplante wie eine Autobahn ausgebaute B 26n zu zeigen.
Hierzu wird am Ende des Stationsweges vor dem Wald am Kalvarienberg eine Beschallungsanlage installiert. Am Schützenhaus werden die Autobahngegner die Bevölkerung bei Kaffee und Kuchen über die Auswirkungen der geplanten B 26n informieren.
Hierzu wird auch ein Fernsehteam des Bayerischen Fernsehens erscheinen, um eine Aufzeichnung für eine Sendung in Bayerischen Fernsehen über die Westumgehungen am 13.11.2009 aufzuzeichnen.
Die Autobahngegner betonen, dass es sich bei der Lärmsimulation nicht um eine wirklichkeitsgetreue Darstellung des zu erwartenden Autobahnlärms handelt. Die ist ob der technischen Komplexität von Lärmdarstellungen mit den Mitteln der Bürgerinitiative nicht machbar.
Es soll jedoch demonstriert werden, dass eine wesentliche Beeinträchtigung der Lebensqualität in den Wohngebieten und eine faktische Zerstörung der Naherholungsgebiete Kalvarienberg/Stettener Wald sowie am Saupurzel durch andauernden Autobahnlärm von der geplanten B 26n ausgehen würde. Dies betonte Heike Metzger, Vorsitzende des Bund Naturschutz Karlstadt, welche die Idee zu der Lärmsimulation hatte.
„Neben der reinen Belästigung gehen von Lärm - je nach Lautstärke und Tageszeit - auch erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen aus. Diese reichen von Aufwachreaktionen und einer Verkürzung der Gesamtschlafzeit bis zu einer Erhöhung des Herzinfarktrisikos“, betonte Heike Metzger. Die Autobahn B 26n sei daher nicht nur unter Gesichtspunkten des Natur-, Landschaftsschutzes und der Wohnqualität sondern auch unter dem Aspekt der Gesundheit der Karlstadter Bevölkerung abzulehnen.
Die Bürger müssten über die Folgen der Autobahn B 26n aufgeklärt werden, fordert der Sprecher der Karlstadter Autobahngegner Armin Beck. Den Verharmlosungen der Autobahnbefürworter wären harte Fakten entgegen zu setzen. „Hinter dem Schützenhaus wird nach einem Autobahnbau verlärmtes zerstörtes Land sein Ein dröhnender Betonstreifen wird Karlstadt vom Kalvarienberg / Stettener Berg trennen.
Spaziergängen durch den Wald über den renovierten Kreuzweg zum Aussichtstempel wird es nicht mehr geben. Wohngebiete, die einst eine hohe Lebensqualität hatten werden unter ständigem Lärm und Abgaseintrag leiden“, so Armin Beck. Wer die Autobahn befürworte betreibe das Geschäft weniger transportintensiver Konzerne. Der Schutz der Heimat und der Menschen die in Karlstadt und anderswo an der geplanten Autobahn leben scheine jedoch für die Autobahnbefürworter keine Rolle zu spielen kritisiert Beck die örtlichen Autobahnbefürworter scharf. |
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