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Ortsgruppe in Rimpar gegründet E-Mail

Am Dienstag, 28.07.2009, fanden sich ca. 40 interessierte Rimparer Bürger in der Schlossgaststätte ein, um sich über die Pläne zur B 26n zu informieren und anschließend eine Ortsgruppe zu gründen.

Anwesend waren neben Bürgermeister Burkard Losert auch die drei Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung B 26n“ M. Zorn, G. Krönert und M. Heilig. Nachdem in der letzten Woche bereits der Marktgemeinderat Rimpar der Initiative beigetreten war, positioniert sich nun auch die Rimparer Bürgerschaft klar gegen die Westumgehung.

Dominik Zylla (Initiator der Ortsgruppe Rimpar): „Die sog. Südvariante der B 26n wäre nichts anderes als eine Transitautobahn mit hohem LKW-Aufkommen vor den Toren Würzburgs. Vorbei an Rimpar, Güntersleben und Veitshöchheim bedeutet sie einen radikalen Verlust an Lebensqualität für Zigtausende Anwohner. Und auch für die Würzburger Stadtbevölkerung würden beliebte Naherholungsgebiete verloren gehen, wie das obere Dürrbachtal, das Veitshöchheimer Mainufer und die Erlabrunner Badeseen.

Wenn die Würzburger Stadträte, allen voran OB Rosenthal, die Westumgehung fordern, müssen sie den Bürgern auch sagen, was der Preis ist: ein zerstörtes Umland. Und die Gegenleistung: eine kaum wahrnehmbare Entlastung der Würzburger Straßen.

Es geht nicht um engstirniges „bei uns bitte nicht“, sondern um die Verhinderung eines wirkungslosen, aber teuren Bauprojekts. Egal welche Trasse – die Westumgehung wäre eine Katastrophe für die gesamte Region!

Die neu gegründete Ortsgruppe Rimpar möchte zunächst die eigenen Mitbürger aufklären. Zylla: „Wer die wahren Auswirkungen der geplanten B26n kennt, kann das Projekt nur ablehnen. Wirkungsvolle Alternativ-Vorschläge liegen seit langem vor!“
 
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