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Vorsitzender Zorn zum Internationalen Tag gegen Lärm E-Mail

Matthias Zorn (Hettstadt) der neue Vorsitzende des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg B 26n (BI B 26n) befürchtet, dass die geplante B 26n erhebliche, zusätzliche Lärmbelastungen für die Bevölkerung entlang dieser Autobahntrasse mit sich bringen wird. Bei prognostizierten 40.000 Fahrzeugen am Tag komme eine Menge Lärm auf die Anlieger zu.

„Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich von Straßenlärm belästigt.“ Damit sei Lärm die größte Umweltbelastung in unserem unmittelbaren Umfeld. Diejenigen, die dauerhaft Lärm ausgesetzt sind, hätten ein deutlich höheres Risiko, Herz- oder Kreislaufkrankheiten zu erleiden. „Lärm macht krank“, so Zorn.

Der Pkw- und Lkw-Verkehr habe in den vergangenen Jahrzehnten auch in Unterfranken stark zugenommen. Aus diesem Grund bleibe der Straßenlärm trotz verschiedener Lärmschutzmaßnahmen konstant hoch. Anlässlich des diesjährigen "International Noise Awareness Day" am heutigen 29. April macht die BI B 26n auf das Problem des Verkehrslärms aufmerksam.

Die mögliche Autobahntrasse werde an vielen der betroffenen Kommunen in den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart bis auf wenige hundert Meter heranreichen. Lärmferne Gebiete würden massiv mit Straßenlärm belastet. Die B 26n löse keine Probleme, sie schaffe vielmehr Neue.
 
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