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Sternmarsch zur Eröffnung des Trassenwanderwegs B26n |
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Am Sonntag, den 10. Mai wurde der Trassenwanderweg B26n offiziell eröffnet.
Dazu hatte der Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg zu einem Sternmarsch nach Leinach aufgerufen.
Insgesamt ca. 600 Menschen hatten sich an dieser Demonstration beteiligt, die sich von den Orten Hettstadt, Greußenheim, Margetshöchheim, Himmelstadt und Duttenbrunn zu Fuß und mit dem Fahrrad von Würzburg auf den Weg gemacht hatten.
Allein aus Hettstadt war eine Gruppe mit ca. 70 Teilnehmern – jung und alt – unterwegs. Obwohl allen die Bedrohung durch den geplanten Bau und die Argumente dagegen hinlänglich bekannt waren, war es doch noch einmal ganz etwas anderes, durch diese äußerst abwechslungsreiche Landschaft zu wandern und hautnah zu sehen und zu spüren, was hier verloren gehen würde.
Dies ist auch der Sinn des Trassenwanderwegs B26n, der als ein Besinnungsweg konzipiert ist und entlang der gesamten Strecke des geplanten Mittelkorridors ausgeschildert ist. Hier hat ab sofort jeder die Möglichkeit, diese tiefen Eindrücke zu teilen.
Nach einem gut zweistündigen strammen Marsch erreichten die Wanderer mit etwas müden Knochen und viel Hunger und Durst nach und nach alle die Leinachtalhalle. Die Musik war schon aus einiger Entfernung zu hören, sodass es nicht schwer war, die letzte Etappe des Weges zu finden.
Mit etwas Verspätung begann nun die Kundgebung gegen die geplante West-umgehung. Der Bürgermeister aus Leinach, Uwe Klüpfel, begrüßte die Gäste. Matthias Zorn aus Hettstadt, der 1. Vorsitzende des Vereins Bürger- und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg, Landrat Eberhard Nuss, Nanne Wienands von der Bürgerinitiative Fichtelgebirgsautobahn und Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND waren die Redner.
Alle waren sich einig, dass die Ergebnisse der Umwelt-verträglichkeitsstudie die Umsetzung der momentanen Planungen geradezu verbieten. Stattdessen sollten sanftere Lösungen angestrebt werden, Ortsumgehungen würden den betroffenen Gemeinden effektiver und schneller helfen, ihre Verkehrsprobleme zu bewältigen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden, sowohl auf politischer Ebene, aber auch durch die breite Unterstützung der Bürgerinitiative durch jeden einzelnen.
Geschrieben von: Christina Kees |
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