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Zorn begrüßt Vorschlag – Runder Tisch von MdL Tolle |
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03. Januar 2012 |
„Wir werden uns konstruktiv beteiligen, sobald es ein Signal der Regierung gibt“, so der Vorsitzende des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V. aus Hettstadt. Der Verein begrüße die Initiative „Runder Tisch“ der grünen Landtagsabgeordneten Simone Tolle (Arnstein) ausdrücklich.
Die Vorstandschaft hält ein von einem qualifizierten und unabhängigen Fachbüro moderiertes Verfahren für die Suche nach einer Lösung der Straßenverkehrsprobleme in der Region für zielführend. Nach einer genauen Analyse sollte dann das Ziel ein weitestgehend einvernehmliches Verkehrskonzept sein, indem sich möglichst viele Betroffene wieder finden können. Darin sollten bedarfsgerechte und notwendige Maßnahmen aufgelistet werden, die dann zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans und in das bayerische Staatsstraßenausbauprogramm eingebracht werden sollen. Der Verein hält es für zielführend, wenn zukünftig alle Verkehrsgroßprojekte im Vorfeld der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan und in den Staatstraßenausbauplan solch einer Verfahrensweise unterzogen werden.
Zorn ist sich sicher: „Wer auf der derzeitigen Planung beharrt, blockiert bedarfsgerechte und zeitnahe Verkehrslösungen auf Jahre hinaus. Selbst wenn die B 26n die anstehende Neubewertung im nächsten Bundesverkehrswegeplan überleben sollte - was sehr unwahrscheinlich ist - würde diese hypothetische Umsetzung bis zur Inbetriebnahme einer durchgehenden vierstreifigen B 26n Jahrzehnte dauern." Es gebe sehr kurzfristigere Lösungsansätze wie zum Beispiel Geschwindigkeits- oder Tonnagebegrenzungen sowie Durchfahrtsverbote für den Mautausweichverkehr, die sofort greifen könnten. Die belasteten Bürger müssten dann nicht jahrzehntelang warten. „Fangen wir doch erst einmal mit den einfachen und schnell umsetzbaren Maßnahmen an.“
Zur exakten Bewertung der über 200 Seiten starken landesplanerischen Beurteilung habe man Arbeitsgruppen eingerichtet, lässt Zorn wissen. Sobald diese eine Einschätzung abgeben könnten, werde man damit an die Öffentlichkeit gehen. |
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