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Gegner sehen sich durch landesplanerische Beurteilung bestätigt E-Mail
31. Januar 2012

Auf der jüngsten Beiratssitzung des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B26n e.V. stellte der Vorsitzende Matthias Zorn (Hettstadt) klar: „Unsere Aussagen, Argumente und Warnungen waren nicht von der Hand zu weisen. Die landesplanerische Beurteilung ist wesentlich von unseren Einwendungen geprägt."

Mit der Maßgabe, dass die B 26n nur dann verwirklicht werden könne, wenn sie in einem Zug und zeitgleich mit dem Zubringer nach Lohr gebaut werde, sei völlig klar:„Das wird so nicht kommen!" Zorn begründete dies mit der Tatsache, dass die B 26n in zwei Abschnitten und mit zwei unterschiedlichen Dringlichkeitsstufen im Bundesverkehrswegplan enthalten sei. Bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans (voraussichtlich im Jahr 2016) seien alle Projekte einer erneuten Kosten-Nutzen-Betrachtung zu unterziehen. Dieser neuerlichen Überprüfung könne die B26n aufgrund der Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens keinesfalls standhalten.
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Zorn begrüßt Vorschlag – Runder Tisch von MdL Tolle E-Mail
03. Januar 2012

„Wir werden uns konstruktiv beteiligen, sobald es ein Signal der Regierung gibt“, so der Vorsitzende des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V. aus Hettstadt. Der Verein begrüße die Initiative „Runder Tisch“ der grünen Landtagsabgeordneten Simone Tolle (Arnstein) ausdrücklich.

Die Vorstandschaft hält ein von einem qualifizierten und unabhängigen Fachbüro moderiertes Verfahren für die Suche nach einer Lösung der Straßenverkehrsprobleme in der Region für zielführend. Nach einer genauen Analyse sollte dann das Ziel ein weitestgehend einvernehmliches Verkehrskonzept sein, indem sich möglichst viele Betroffene wieder finden können. Darin sollten bedarfsgerechte und notwendige Maßnahmen aufgelistet werden, die dann zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans und in das bayerische Staatsstraßenausbauprogramm eingebracht werden sollen. Der Verein hält es für zielführend, wenn zukünftig alle Verkehrsgroßprojekte im Vorfeld der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan und in den Staatstraßenausbauplan solch einer Verfahrensweise unterzogen werden.
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Etappensieg auf dem Weg zu bedarfsgerechten Lösungen E-Mail
17. Dezember 2011

Als Etappensieg auf dem Weg zu bedarfsgerechten Straßenverkehrslösungen sieht der Vorsitzende des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V., Matthias Zorn (Hettstadt), das Ergebnis der landesplanerischen Beurteilung zur B 26n in einer ersten Stellungnahme. Er sei sich sicher, dass die vielen qualifizierten Einwendungen zu diesem Ergebnis geführt haben.

Gleichwohl sieht er die Einschätzung des Vereins bestätigt, dass auf der Grundlage der Basisdaten die zum Raumordnungsverfahren vorgelegt wurden, das Verfahren erst gar nicht hätte eröffnet werden dürfen. Deswegen liege der Ball nun auch wieder beim staatlichen Bauamt. Die B26n in der geplanten Form sei eben nicht raumverträglich und landesplanerisch sehr bedenklich.

„Wir werden die 200 Seiten der landesplanerischen Beurteilung genau prüfen und uns dann zur gegeben Zeit qualifiziert äußern.“ Es bestehe aus Sicht des Vereins ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem am Donnerstag verkündeten Investitionsrahmenplan des Bundes. Zorn: „Klar ist jetzt auf jeden Fall, dass sich die bisherige Planung so nicht umsetzen lässt.“ Die Tatsache, dass nun von abgespeckten Varianten gesprochen werde, werfe allerding viele Fragen auf. Wo sind nun plötzlich die 40.000 Fahrzeuge, auf deren Grundlage die B 26n als autobahnähnliche Straße überhaupt erst in den Bundesverkehrswegeplan gekommen ist?
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B 26n-Gegner haben Protokoll des Bürgergespräches analysiert E-Mail
24. Oktober 2011

Seit Veröffentlichung Ende September, haben sich die Vorstandsmitglieder des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B26n e.V. mit dem 176 Seiten starken Wortprotokoll das die Regierung von Unterfranken verfasst hat, beschäftigt.

Vorsitzender Matthias Zorn (Hettstadt) bestätigt, dass alle Redebeiträge, sofern Sie akustisch verständlich waren, nachzulesen sind. Bemerkenswert sei dabei, dass über achtzig Prozent der Beiträge eine ablehnende Haltung zum Projekt B 26n in der derzeitigen Planung beinhalteten. So hätten die Grundsatzfragen zur Raumverträglichkeit, sowie die offensichtlichen Widersprüche zum Landesentwicklungsprogramm und zur Regionalplanung sehr breiten Raum eingenommen.
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Transparenz lässt sehr zu wünschen übrig E-Mail

Die von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer versprochene Transparenz und Bürgernähe lässt nach den Aussagen des ersten Vorsitzenden des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V., Matthias Zorn (Hettstadt) auf sich warten. Zwar hätten die Vertreter der Regierung und auch der Präsident selbst, immer wieder betont an einem transparenten Verfahren interessiert zu sein und dies auch zugesagt, jedoch spreche die Realität eine andere Sprache.

„Auf ein Schreiben des Vereins vom 27. Juli diesen Jahres haben wir noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung bekommen“, so Vorsitzender Zorn. Zudem sei das versprochene Protokoll des Bürgergespräches vom 11.07.11 ebenfalls noch nicht eingetroffen. „Unter Transparenz und Bürgernähe verstehen wir etwas anderes.“ Es stehe zu vermuten, dass das Protokoll vielleicht eines Tages in zensierter Form veröffentlicht wird.
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