|
Weniger Lkw auch ohne B 26n |
|
Zur Lkw-Entlastung Arnsteiner Straße auch ohne B26n
Nachdem sowohl auf der schriftlichen Begründung des Ratsbegehrens als auch bei der Vorstellung des Ratsbegehrens am 28. Juli 2010 daran festgehalten wurde, die B 26n würde eine Entlastung der Arnsteiner Straße – besonders vom Schwerlastverkehr – bringen, hier die aktuellen Prognosen auch zum Schwerlastverkehr – frisch nachgefragt bei Waldemar Büchner vom Staatlichen Bauamt Würzburg:
Belastung der Arnsteiner Straße 2025 pro Tag:
• ohne B 26 n: 5000 Kfz, davon 600 Lkw über 3.5 Tonnen
• mit B 26n und Anschlussstelle bei Laudenbach: 5500 Kfz, davon 200 Lkw
• mt B 26n, aber ohne Anschlussstelle Laudenbach: 6600 Kfz, davon 300 Lkw. Das heißt: Die Gesamtbelastung mit Fahrzeugen pro Tag auf der Arnsteiner Straße wird durch die B 26n zunehmen.
Falls nach dem Bau der B 26n die Arnsteiner Straße für Lkw gesperrt werden könnte, würde das bedeuten, dass immer noch mindestens 5300 bis 6300 Fahrzeuge täglich durch die Arnsteiner Straße fahren würden, also immer noch mehr als ohne B 26n – allerdings ohne Lkw (außer Anlieger).
Seriösere Zahlen als die des Staatlichen Bauamtes werden wir nicht bekommen. So kann jetzt jeder selbst entscheiden, welche Belastung er als mehr oder weniger zumutbar empfindet.
Ein Stadtrat hat mir erklärt, dass im Falle einer Sperrung der Arnsteiner Straße für Lkw diese Fahrzeuge um den Saupurzel herum auf die B 27 geleitet werden würden.
Eine Nachfrage beim Staatlichen Bauamt hat meine Annahme bestätigt, dass eine derartige Umleitung auch möglich wäre, wenn statt der Westumgehung eine Fortführung der zweispurigen Bundesstraße von Arnstein Richtung Karolingerbrücke und Lohr gebaut würde.
Das bedeutet, dass eine Entlastung der Arnsteiner Straße vom Schwerlastverkehr auch ohne B 26n möglich ist, was zudem den Vorteil hätte, dass diese Entlastung vom Schwerlastverkehr dann nicht mit einer Zunahme des Gesamtverkehrs erkauft würde.
Agnes Maier 97753 Karlstadt
|
|