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Lieber 20 km zur nächsten Autobahn |
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Zum Artikel „B 26 n für die Zukunft Karlstadt“ vom 29. April in der Main Post
Manfred Goldkuhle hat durchaus recht: Alle, auch ich wollen Auto fahren, aber keine Autobahn vor ihrer Haustür. Vielmehr würde ich lieber 20 Minuten bis zur nächsten Autobahn fahren wie bisher auch und nicht vom Durchgangsverkehr in wenigen hundert Metern Entfernung von den Wohngebieten in Karlstadt beschallt werden.
Dies zu wünschen und dafür einzutreten, ist durchaus legitim. Viele sind zu recht erschrocken, nachdem sie erfahren haben, wie nahe die Autobahn an Karlstadt vorbeiführen soll.
Die einzig sinnvolle und adäquate Reaktion darauf ist, jetzt die bestehenden Planungen aus Karlstadter Sicht abzulehnen, da sie nicht im Interesse der Karlstadter Bürger sind. Eine Befürwortung mit dem Argument, dass Arnstein entlastet wird, kann nicht im Interesse der Karlstadter Bürger sein. Eine Ortsumgehung von Arnstein ohne Autobahn wäre die beste Lösung für beide Gemeinden. Die Beibehaltung der jetzigen Verhältnisse zumindest für Karstadt wäre immer noch besser als die geplante Autobahn. Dass Würzburg zu Lasten Karlstadts vom Durchgangsverkehr entlastet werden soll, ist ebenfalls nicht im Interesse der der Karlstadter Bürger. Dies sollte ein Stadtrat, der die Interessen Karlstadts vertreten soll, sich zu Herzen nehmen.
Herr Goldkuhle hofft auf eine Entlastung der Arnsteiner Straße durch die Autobahn. Die Mitarbeiter der Autobahndirektion haben sich in der Bürgerversammlung vor wenigen Wochen zu den erwartenden Verkehrszahlen in der Arnsteiner Straße geäußert. Goldkuhle war anwesend. Die Verkehrsprognosen halten je nach Anzahl und Lokalisation der Autobahnabfahrten auch eine Zunahme der Verkehrszahlen durch die geplante Autobahn in der Arnsteiner Straße für möglich.
Dr. Michael Dobler 97753 Karlstadt
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