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Einladung zur Bayern Tour den Natur am 01. August |
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Die Tour de Natur wird u.a. veranstaltet von ADFC, BUND, VCD und teilweise in den Landkreisen Main-Spessart und Würzburg unterstützt vom Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/ B 26n e.V.
Die Tour ist eine Mitmachveranstaltung und jeder kann sich zu jeder Zeit ein- oder ausklinken.
Etappe am Sonntag, den 01.08.2010 von Gemünden – Karlstadt – Himmelstadt – Leinach
Abfahrt in Gemünden an der Scherenberghalle um etwa 9.30 Uhr geplant.
Ankunft gegen 11.30 Uhr in Karlstadt auf dem Kübelmarkt (hinter dem historischen Rathaus) vorgesehen.
Getränke werden angeboten.
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Tagung der B26n-Gegner in Karlstadt |
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Abgeordnete, Bürgermeister, Beiräte und Vorstandschaft der B26n-Gegner
tagten in Karlstadt
Am vergangenen Montag tagten Bürgermeister, Beiräte und Vorstandschaft der
B26n-Gegner in Karlstadt, um sich über aktuelle Fragen zum Verfahrenstand
der Straßenbaumaßnahme auszutauschen und der Karlstadter Ortsgruppe
Rückenwind zu geben. Vorsitzender Matthias Zorn (Hettstadt): "Immerhin sind
20 Kommunen aus den Landkreisen Main-Spessart und Würzburg Mitglied im
Verein. Die repräsentieren etwa 75000 Menschen aus der Region, das ist eine
Macht." |
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Rimpar unterstützt den „Mainfränkischen Aufruf“ |
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Ortsgruppe der “Bürger und Kommunen gegen die B 26n“ ruft zur online-Zeichnung auf
Als die sog. Südvariante der geplanten Autobahnwestumgehung (B 26n) im vergangenen Jahr immer konkreter diskutiert wurde, formierte sich auch in Rimpar, Güntersleben und Veitshöchheim deutlicher Widerstand. Die Gemeinden und viele Bürger traten der Bürgerinitiative gegen die B 26n bei.
Im Februar nun legte die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) aber doch den Mittelkorridor (Arnstein – Karlstadt – Hettstadt) für die weiteren Planungen fest.
Diese „vorläufige Entwarnung“ lässt zwar manchen Rimparer jetzt ruhiger schlafen, dennoch betonen die Rimparer Autobahn-Gegner: Die Pläne zur B 26n werden dadurch nicht sinnvoller, und sie bleiben genauso schädlich für Mensch und Natur in der Region. |
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Beiratssitzung in Karlstadt |
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Einladung zur Beiratssitzung
am Montag, den 19. Juli 2010, um 20 Uhr, in Karlstadt,
im Hotel Mainpromenade
Tagesordnung:
* Begrüßung durch den Vorsitzenden Matthias Zorn
* Aktuelles zum Verfahrensstand Raumordnungsverfahren und Bemautung
von vierspurigen Bundesstraßen
* Aktuelles aus Karlstadt/Bürgerentscheid (Armin Beck und Erwin
Scheiner)
* Mainfränkischer Aufruf forcieren
* Tour de Natur des VCD mit Einbindung des Themas B 26n in Karlstadt,
Himmelstadt, Zellingen und Leinach am 01.08.2010
* Stadtfest Würzburg am 18.09.2010
* Sonstiges
* Termine
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Erst einmal die kleinen Löcher stopfen |
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Leserbrief zum Artikel vom 20. Mai 2010 in der Main Post
„Nur einer überlegte es sich noch anders“
Den Vortrag des Vorsitzenden der BI-Karlstadt gegen die Westumgehung, Armin Beck, fand ich sehr informativ und gut aufgebaut.
Seine Argumente gegen die vierspurig geplante Autobahn, die als Bundesstraße getarnt sein soll, überzeugten mich. Ob die B 26n mehr Arbeitsplätze in unseren Landkreis beziehungsweise Stadt Karlstadt bringt, ist sehr fraglich. Beck führte aus, dass die Firmen SRAM und Husqyarna in Schweinfurt und Siemens in Bad Neustadt, die an der Autobahn liegen, trotzdem Arbeitsplätze abbauen!
Und jetzt, wo wir eine schön hergerichtete Altstadt haben und eine neue Touristeninformation vorzeigen können, wollen wir es uns mit den Touristen – viele Radler – verscherzen? Zählt unser einmaliges Naturschutzgebiet, das europaweit besondere Gräser aufweist, nur noch wenig? Folgenden Text las ich auf Internetseite des Landkreises Main-Spessart unter Tourismus und Kultur:
„Sehenswert:
Die historische Altstadt mit Marktplatz und Rathaus, die Stadtpfarrkirche St. Andreas, Naturschutzgebiete rechts und links des Mains mit einzigartiger Flora. Rad- und Wanderwege mit Karlstadt als Ausgangspunkt, direkt gelegen am Mainradwanderweg.“
Ob der Tourist oder der Einheimische sich dann noch so gerne in der Natur aufhält, wenn gleich daneben Autobahnlärm und Abgase kostenlos zu haben sind? Ich bin den Barfußlehrpfad im Gramschatzer Wald schon gelaufen. Sehr schön, wäre da nicht im Hintergrund immer der Lärm der vorbeirasenden Autos. Das passt nicht in ein Erholungsgebiet!
Jedoch gewiss ist uns der immense Flächenverbrauch, die Zerschneidung und Zerstörung der Natur und Naherholungsgebiete bei und um Karlstadt und Stadtteilen. Wir werden uns Lärm, Gestank und viele Autos und Lkw herholen. Und dafür sollen wir Steuerzahler auch noch 500 Millionen Euro bezahlen! (erfahrungsgemäß vom eigenen Hausbau wird es ja meist teurer als geplant!).
Spätestens jetzt müssten die Menschen, die sich bisher noch nicht für dieses Thema interessiert haben, aufhorchen! Wenn ich dann von der geplanten Mehrwertsteuererhöhung auf 25 Prozent lese (Main-Post vom 19. Mai) und „Kommunen droht Rekord-Defizit“ (Main-Post vom 15. Mai), dann frage ich mich schon, wie ist diese Summe bezahlbar? Wird die Autobahn mangels Geld doch dann in Karlstadt enden? Wer weiß!
Billigere Lösungen, sprich Umgehungen der vom Schwerlastverkehr stark betroffenen Gemeinden fände ich sinnvoll.
Meiner Meinung sollte das Thema Geld eine große Rolle spielen, zumal wir ja alle wissen, dass die Kassen (fast) leer sind. Nicht nur auf Bundesebene, das Gleiche gilt ja für viele Kommunen.
Da sollten meines Erachtens nach erst einmal die „kleinen Löcher gestopft werden“! Im übertragenen Sinne sollte die Stadt Karlstadt durch Bürgermeister Paul Kruck und unseren Stadtrat schnellstens dafür sorgen, dass die vielen Schlaglöcher auf der Fahrbahn innerhalb der Stadt und ihren Stadtteilen, die durch den strengen Winter entstanden sind, (zumindest) ausgebessert werden! Denn ich umfahre nicht so gerne tiefe Schlaglöcher.
Speziell in Karlburg müsste schon ewig die Zufahrt zur „Sanderau“ von der Karolinger Straße aus (Einbahnstraße) begradigt werden, damit man im Auto nicht „durchgerüttelt“ wird. Kleine, jedoch wichtige Arbeiten, die so bald wie möglich behoben werden müssten, sind mir als „kleine“ Bürgerin wichtig! Dagegen ist es für mich bedenklich, wenn an unseren Kindern wieder einmal gespart wird!
Im Jahr 2001 wurde von unseren damaligen Stadträten beschlossen, dass von acht Spielplätzen, die aus Kostengründen geschlossen werden sollten, doch „nur“ drei dem Rotstift zum Opfer fielen. Diese Minimierung der Schließungen war wohl aufgrund einer Unterschriftenaktion von unwilligen Eltern und Bürgern von Karlstadt und Stadtteilen zurückzuführen.
Es war auch schade, dass eine Gemeindebücherei bei uns in Karlburg aus Kostengründen (immense Kosten?) in eine Pfarrgemeindebücherei umgewandelt werden musste.
Und nun steht wieder eine Gebührenerhöhung für die Kinder der Musikschule in Karlstadt um zehn Prozent an.
Mein Vorschlag:
Die Stadt Karlstadt könnte sich und uns die Kosten für einen geplanten Bürgerentscheid für den 12. September 2010, der wohl zwischen
12 000 bis 15 000 Euro liegen wird, ersparen, wenn sie den massiven Widerstand von vielen Bürgern gegen die geplante B 26n registrieren und anerkennen würde. Sind denn mittlerweile bestimmt 1700 wahlberechtigte (!) Karlstadter Bürger, die sich gegen die B 26 n aussprechen, wirklich eine Minderheit?
An dieser Stelle muss ich staunend einen 93-jährigen Mann aus Karlstadt erwähnen, der bei der Demonstration vor dem Alten Rathaus sich in die Liste gegen die B 26n eingetragen hat, obwohl er stark sehbehindert ist. Trotz seines Alters und seines Gebrechens war es ihm wohl wichtig, die Stadtratssitzung mitzuverfolgen. Ebenso seiner Ehefrau, die mit ihrem Gehwagen kam. Leider wurde auch sie – wie viele von uns – von unseren Stadträten von deren Abstimmung enttäuscht! Aber die nächsten Wahlen kommen gewiss ...
Hier will und muss ich noch einmal Stadtrat Edgar Ehrenfels aus Karlburg mein Lob und Anerkennung aussprechen, dass er nun konsequenterweise als einziger Stadtrat seine Meinung korrigiert und die „Nordvariante“ (sie rückt nun näher an Karlstadt heran und mit kurzem Tunnel) abgelehnt hat. Diese Courage hatte er trotz Fraktionszwang und anschließender sofortiger Schelte von seinen Kollegen der Freien Wähler (auch das entgeht dem aufmerksamen Bürger nicht)!
Ehrenfels stand zu seinem Wort, dass er nur der Mittelvariante für Karlstadt zustimme, die jetzt aber nicht kommen soll.
Ich verstehe die Inkonsequenz der übrigen Stadträte nicht, die höchstens die „Mittelvariante“ tolerieren wollten laut ihrer letzten Stadtratssitzung.
Bei den Ausführungen des Vorsitzenden der Pro-Initiative, Manfred Goldkuhle, hätte ich mir gewünscht, dass er – wie Armin Beck – aufgestanden wäre und dann zu uns Bürgern gesprochen hätte. Er war schließlich nicht als stellvertretender Landrat, Stadtrat oder ehemaliger Zweiter Bürgermeister gefragt, sondern er hatte das Rederecht für die BI Pro B 26n. Da interessierte mich auch nicht unbedingt seine politische Laufbahn (33 Jahre aktiv). Das ist hier Nebensache!
Andrea Schrauth 97753 Karlstadt-Karlburg |
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