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Todesstoß für Laudenbach PDF E-Mail

Laudenbach leidet unter erheblichen Strukturproblemen. Ein ehemals intaktes Dorf kann heute nicht mal mehr eine Grundversorgung anbieten. Lediglich eine Bäckerei und eine Metzgerei gibt es noch – zum Glück – wenn auch mit minimalsten Öffnungszeiten. Geschlossen haben allein in den vergangenen Jahren die Post, die Sparkasse, die Raiffeisenbank und ein Lebensmittelladen.

Für mich gibt es zwei Visionen für Laudenbach:

1. Laudenbach pflegt die vorhandenen und schafft neue Einrichtungen im Ortskern. Das Angebot an Lebensmitteln wird gesichert und ausgebaut, zum Beispiel in Kombination mit einem Bürgercafé. Ein Dorfplatz und eine Dorfgaststätte beleben den Ort.

Unseren „Naherholungsbereich“ am Main mit Biergarten, Spielplatz und Minigolf wollen wir auch für Kinder besser anbinden und führen deshalb auf der Hauptstraße teilweise Tempo 30 ein. Auch in Karlstadt, Karlburg, Wiesenfeld und Rohrbach wurden und werden mit Hilfe der Städtebauförderung und Dorferneuerung lebendige Stadt- und Dorfräume geschaffen. Wieso nicht auch bei uns?

2. Die zweite Vision ist düster. Die B 26 n wird rund 400 Meter nahe an Laudenbach gebaut. Laudenbach wird von Lärm und Abgasen geplagt. Das Dorf ist im Norden und Westen von dem sich erweiternden Steinbruch bedrängt, im Süden von der Autobahn und vom Main durch eine Durchgangsstraße abgeschnitten, dessen Verkehrsaufkommen nahezu verdoppelt sein wird.

Dies ist kein Horrorszenario, sondern aktuelle Planung. Die Autobahnbefürworter der Initiative „Pro B26 n“ sind erfreut.
Vielen Dank.

Die nun geplante, niedrigere Brücke beschert uns Laudenbachern aufgrund des Schallrückpralls am Kalvarienberg vermutlich noch stärkere Lärmbelastungen – und eine Auffahrt! Sollte mit dem Bauabschnitt I der Bau der B 26 n in Laudenbach enden, auch wenn nur für wenige Jahre, ergießen sich vermutlich 10 000 Fahrzeuge allein zwischen Himmelstadt und Laudenbach in die Region.

Was wird die Stadt Karlstadt für uns tun?
Wird sie uns für eine heftig umstrittene, fehlgeplante Transitstrecke den Todesstoß geben?

Tina Käser-Wittstadt 97753 Karlstadt-Laudenbach
 
Aufforderung zum B 26n-Planungsstopp E-Mail

MdL Ländner überreicht Innenminister Herrmann Aufforderung zum B26n-Planungsstopp

Die Bürgermeister von 19 Mitgliedsgemeinden des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n fordern sofortigen Planungsstopp der B 26n. In der vergangen Woche überreichte der CSU-Landtagsabgeordnete Manfred Ländner (Kürnach) im Auftrag des Vereins ein Schreiben an Innenminister Joachim Herrmann.
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Das Bündnis gegen die B 26n wird immer breiter E-Mail

Anfang diesen Jahres sind der ödp-Kreisverband Würzburg Stadt, der Kreisverband Würzburg/Main-Spessart/Kitzingen der LINKEN und der Kreisverband Main-Spessart von Bündnis 90/DIE GRÜNEN beigetreten, teilt Vorsitzender Matthias Zorn (Hettstadt) mit.

Somit seien im Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V. inzwischen 29 Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel Jagdgenossenschaften, Untergliederungen des Bund Naturschutz und der Parteien aus den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart sowie der Stadt Würzburg als Mitglieder vertreten. Außerdem seien inzwischen 20 Kommunen beigetreten und weitere zwei erwägen den Beitritt.
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Verein schreibt an Kanzlerin E-Mail

Mit einem Brief hat sich der Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V. an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gewandt.

„Mit großer Aufmerksamkeit haben wir Ihre Ausführungen über den Artenschutz in Deutschland verfolgt und diskutiert. Besonders bemerkenswert fanden wir Ihre Feststellung, dass eine Trendwende notwendig ist. Wir sind uns sicher, dass Sie damit nicht allein den Schutz bedrohter Arten, sondern auch deren Lebensraum meinten.
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Der Widerstand wächst weiter E-Mail

Das 2000. Einzelmitglied konnte der Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung am vergangenen Wochenende begrüßen.

Frau Bettina Boetsch aus Rimpar-Gramschatz heißt sie. Vorsitzender Matthias Zorn (Hettstadt), stellvertretender Vorsitzender Günter Krönert (Duttenbrunn) und Beirat Dominik Zylla von der Ortsgruppe Rimpar überreichten Frau Bötsch zur Begrüßung eine Blumenstrauß und ein T-Shirt mit dem Logo der Autobahngegner.
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