Als „Westumgehung – B26neu“ wurde ein autobahnähnlicher Neubau zur Westumgehung Würzburgs und zur Anschließung von Main-Spessart in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen.
Obwohl B 26neu genannt, wird eine vier- oder mehrstreifige Straße mit Standstreifen und Mittelstreifen zwischen dem Autobahndreieck Kist (A3 Frankfurt - Nürnberg) und dem Autobahndreieck Werneck (A7 Kassel, A70 Schweinfurt - Bamberg) geplant. Also eine voll ausgebaute Autobahn mit 54 km Länge und einem Flächenbedarf von 900 Hektar.
Der neue Bundesverkehrswegeplan wurde 2003 verabschiedet und teilt das Projekt B 26 n in zwei Abschnitte: Zwischen Werneck und Karlstadt im „vordringlicher Bedarf“ und Karlstadt bis Helmstadt weiterer Bedarf mit Planungsrecht“. Der zunächst erteilte "ökologische Planungsvorbehalt" wurde mittlerweile gestrichen !
Eine entgültige Entscheidung über den Verlauf der B26n steht noch nicht fest. Folgende Trassen werden geprüft.
Verlauf: Autobahnkreuz Werneck, Arnstein, Karlstadt, Duttenbrunn, Hettstadt, Autobahndreieck Helmstadt. Der Mittelkorridor teilt sich östlich von Heßlar in Süddtrasse und Nordtrasse /Tunnelvariante.
Das Straßenbauamt hat sich aktuell in einer Stellungnahme für den Mittelkorridor ausgesprochen. Dieser Mittelkorridor teilt sich im Bereich Heßlar Schönarts und Karlstadt in 3 mögliche Trassenvarianten, die alle drei nördlich von Himmelstadt wieder in einer einheitlichen Trasse weiter verlaufen. Hier nun die 3 Varianten im Bereich Karlstadt.
Das Recht zu Planen ist nicht gleich das Recht zu bauen!
Die entgültige Entscheidung über den Bau der B26n ist noch nicht getroffen!